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Seitenwechsel? 

Als Schulleiter?

So manch einem im Schulsystem ist der Begriff „Seitenwechsel“ schon mal untergekommen… und einige wissen vielleicht sogar, was damit gemeint ist.

Für alle anderen: Auf der Website des Vereins Seitenwechsel wird mit den Worten „Aus dem Klassenzimmer ins Unternehmen – und zurück“ geworben. Genauer gesagt, die Initiative will Lehrer*innen anspornen, die Schule für ein Jahr zu verlassen, um in dieser Zeit in einem Unternehmen in der Privatwirtschaft (im weitesten Sinne) zu arbeiten. Mit der Idee, Erfahrungen über die „Welt da draußen“ zu sammeln, und diese nach Rückkehr an die Schule sinnvoll nutzen zu können.

So weit, so sehr gut. Denn viel zu oft neigen wir Lehrer*innen dazu, Kindern zu erklären, was sie denn so alles in der Berufswelt können müssen – und in Wahrheit haben wir wenig Ahnung davon. Besonders, wenn wir selbst aus Lehrer*innen-Familien stammen, und im schlimmsten Fall sogar eine Lehrer*in als Partner*in haben. Oje, was brauchen die Kinder denn dann im Berufsleben wirklich? Wie läuft die Welt da draußen? Was tut sich in den Firmen, was müssen die Menschen da können, worauf wird Wert gelegt?

Das beginnt aber schon viel banaler, etwa bei simplen organisatorischen Dingen: Welche Lehrperson hat schon mal Gehaltsverhandlungen geführt oder Urlaubszeiten ausverhandelt? Welche Lehrperson hat seit der Bewerbung bei der Bildungsdirektion jemals wieder wo beworben?

Viel mehr aber geht es um inhaltliche Aspekte. Was von meinem geliebten Unterrichtsfach wird im Job wirklich benötigt? Sind das Wissen und die Kompetenzen, die ich vermitteln will, in der Arbeitswelt relevant? Zeitgemäß?

Viele Fragen also, die wir in der Schule zwar oft reflektieren (hoffentlich!), aber kennen wir die Antworten wirklich? Oder malen wir sie uns nur aus?

Dazu kommt, dass es grundsätzlich immer gut ist, sich einfach mal von bewährten Abläufen zu verabschieden, was Neues zu probieren, über den Tellerrand zu schauen und den eigenen Horizont zu erweitern! Eh klar!

Ja, der Seitenwechsel ist also sehr sinnvoll. So habe ich – in meiner Funktion als Schulleiter – das meinen Lehrer*innen auch stets präsentiert, und auch die eine oder andere dazu bewegen können, sich darauf einzulassen. Bei allen Tücken: Denn einerseits ist es für eine engagierte Lehrer*in gar nicht so einfach, die eigenen „Babys“ für ein Jahr zu verlassen. („Sie verlassen uns?… Sie Verräter!“)

Und generell: Raus aus der Komfortzone, raus aus den gewohnten Abläufen? Weg von den lieben Kolleg*innen? Aber auch nicht zu vergessen: Keine Ferien mehr, nur mehr 5 Wochen Urlaub? Und dann noch eine Firma finden, die uns zumindest annähernd unser Lehrer*innen-Gehalt bezahlt, obwohl wir ja eigentlich ohne einschlägige Qualifikationen kommen? 

Gar nicht so einfach. Dennoch habe ich, wie gesagt, immer wieder versucht, den Seitenwechsel meinen Lehrer*innen schmackhaft zu machen. Bis ich irgendwann mal innegehalten und nachgedacht habe: Warum mach ich das denn nicht selber? Gilt das oben genannte nur für Lehrer*innen, aber nicht für Schulleiter*innen?

Natürlich nicht! Auch als Schulleitung ist es wichtig, die Welt da draußen zu kennen, vielleicht noch wichtiger als in der Lehrer*innenrolle. Immerhin steuert die Schulleitung das Schiff mit Kurs auf die Zukunft, in der die Absolvent*innen bestehen müssen. Jetzt kann man bis zu einem gewissen Grad darauf vertrauen, dass die Behörde, die Obrigkeit, schon vorgibt, wo es hingehen soll, und dass die Lehrpläne etc. bestens auf das Leben danach vorbereiten.

Oder – besser – man verschafft sich selbst ein Bild von der Sache!

Jawoll, dachte ich, das wär was! Der Verein Seitenwechsel, konkret in Person meines ehemaligen Schulleiters Erwin Greiner, hat dieses Vorhaben nach Leibeskräften unterstützt. Bald wurden Kontakte geknüpft, Möglichkeiten ausgelotet. So weit, dass ich im Sommer 2024 ein einwöchiges Praktikum – meinen ersten Ferialjob seit Studienzeiten ;) – machen durfte, und zwar bei den Wiener Stadtwerken. Beeindruckend war das, eine Woche einen Einblick in einen Konzern zu bekommen, mit 17.000 Mitarbeiter*innen, mehreren namhaften Konzernunternehmen wie Wiener Linien oder Wien Energie, einer tollen Unternehmensphilosophie, und etlichen Betätigungsfeldern! Wow! Seitenwechsel, ich komme!

Doch schon bald zeigte sich eine sehr triviale Hürde: Als Schulleiter verdient man ja ein Lehrer*innengehalt plus eine Leitungszulage, ist also noch teurer als eine (ohnehin schon teure) Lehrer*in. Wer will so jemanden einstellen? Jemanden in den Konzern holen, der in Wahrheit nix kann (zumindest auf die berufsspezifischen Qualifikationen bezogen), aber mehr bezahlt bekommt als die anderen Mitarbeiter*innen?

Das geht gar nicht, weder aus Konzernsicht, noch aus meinem persönlichen Verständnis von Fairness.

Entsprechend einfach gestalteten sich die Gehaltsverhandlungen: Nach relativ wenig Hin und Her war ich einverstanden, trotz deutlicher Gehaltseinbußen den Job anzunehmen. „Geld kann gar nie so wichtig sein“ ließ Steinbäcker den Großvater sagen, und recht hat er! Es geht vielmehr um die neuen Ufer, die neuen Horizonte, die neuen Erkenntnisse! Verhungern werd ich schon nicht.

Ich erhoffe mir also einen Gewinn an Erfahrungen, der für mich persönlich nützlich sein kann – professionell wie privat. Darüber hinaus glaube ich aber auch, dass die Schule profitieren wird. Nach 11 Jahren Schulleitungen sind viele Dinge zur Routine geworden, vieles läuft wie am Schnürchen… mit allen positiven und negativen Konnotationen. Wahrscheinlich sind blinde Flecken entstanden, manche Abläufe werden jährlich wiederholt, ohne hinterfragt zu werden… wir tun Dinge, weil wir das schon immer so gemacht haben. Mit anderen Worten: Zu viel Routine kann zur Stagnation und Betriebsblindheit führen (auch wenn der Job nicht gerade langweilig ist).

Außerdem bringt eine neue Führung (selbst wenn die nur interimisch für ein Jahr arbeitet) neue Ideen in die Schule und greift vielleicht Dinge an, die bisher unberührt geblieben sind.

Das musste natürlich gut vorbereitet sein. Ich habe mich also schon lange vor der definitiven Entscheidung zum Seitenwechsel vergewissert, dass es Leute gibt, die in meiner Abwesenheit die Schule führen können und wollen (und das auch in meinem Sinn tun). Gleichzeitig habe ich das Einverständnis meines Vorgesetzen SQM in der Bildungsdirektion eingeholt, und erst nachdem beides fixiert war, war der Seitenwechsel in trockenen Tüchern.

Und dann, bei der Semesterkonferenz im Jänner 2025, habe ich den bevorstehenden Seitenwechsel meinen Lehrer*innen präsentiert. Diese waren – gelinde gesagt – überrascht, manche sogar schockiert. („Du verlässt uns…?“). Nach dem anfänglichen Schockmoment wurde mein Vorhaben aber mehrheitlich positiv gesehen, allerdings immer in Begleitung der Worte „Du kommst aber eh wieder?“ ;)

Dann war ein halbes Jahr Zeit, um meine Vertretung einzuführen, denn Schulleitung lernt man nicht von heute auf morgen (in der Praxis passiert das zwar leider oft so, aber besser ist natürlich eine ordentliche Vorbereitung und Übergabe). Wir haben also ein halbes Jahr oft gemeinsam an Prozessen gearbeitet, gemeinsam Gespräche geführt, um einen reibungslosen und guten Übergang zu schaffen.

Ja, und jetzt stehe ich buchstäblich vor den Toren meines neuen Arbeitgebers, den Wiener Stadtwerken. Vor je einem halben Jahr in der Konzernleitung und im zentralen Lehrlingsmanagement der Wiener Linien! Voll Neugier, voll Vorfreude voll Erwartungen!

Seitenwechsel, here I come!

Michel Fleck, Schulleiter und Seitenwechsler

Lesezeit: 6 Minuten

Ich will nicht Lehrer werden, weil ich bessere Jobs kenne. Ich will kein Lehrer sein, weil ich dieses Jahr sehr dumme Videos über die Schule im Handy gesehen habe. Ich will nicht mit Talahons unterrichten. Ich will lieber zu Hause entspannen und Kaffee trinken. Ich will nie wieder zur Schule gehen! Ich will nicht Lehrer sein, weil ich einen Lieblingsjob habe. Ich will nicht Lehrer werden, weil ich keine Ausflüge machen will. Ich will nicht Lehrer werden, weil ich nicht immer schreien und krank werden will. Ich will nicht immer von den Familien beschimpft werden. Ich will nicht Lehrer werden, weil ich keine blöden Kinder unterrichten will. Ich will kein Lehrer werden! 

Ich will nicht Lehrer werden, weil ich bessere Jobs kenne, die mehr Geld bringen. Aber es geht mir nicht nur ums Geld. Ich will auch Spaß bei der Arbeit haben. Und für mich ist Lehrer ein langweiliger Job, weil der Job eigentlich nur ist, vor einer Klasse zu stehen, etwas beizubringen, einen Monat später Tests zu verteilen. Also nicht nur das, aber das ist mehr als die Hälfte von dem was der Job ist. Lehrer ist ein guter Job, versteh mich nicht falsch, aber das ist nicht so mein Ding. Ich bin mir sicher, dass es da draußen irgendwo Leute gibt, die Lehrer werden wollen.

Also das ist der Grund warum ich kein/e Lehrer/in sein möchte. Und wenn ich mit der Schule fertig bin, werde ich wohl nie wieder in die Nähe dieser Gebäude gehen. Aber wenn ich Lehrer werde, dann kann ich wieder von meinem Wecker in der Früh aufschrecken. Mit anderen Jobs ist es auch so, aber mit Lehrer werde ich PTSD von meinem Wecker haben. 

Ich würde gerne Volksschullehrerin werden, aber niemals Gymnasiallehrerin oder Mittelschullehrerin, weil in der Volksschule die Kinder noch so klein und süß sind. Es ist auch ein großer Unterschied, weil man als Volksschullehrerin nicht so viel zu tun hat wie als Gymnasial- oder Mittelschullehrerin. Deshalb möchte ich lieber Volksschullehrerin werden. Als Lehrerin muss man nett und hilfsbereit sein. Als Lehrerin sollte man auch gut erklären können und Kinder mögen. Wenn ich böse Kinder in der Klasse hätte, würde ich sie beim ersten oder zweiten Mal nur ärgern und wenn sie dann immer noch böse sind, würde ich sie schlechter benoten, aber wenn es nicht mehr geht, würde ich sie suspendieren. Man soll sich nicht auf Kosten anderer lustig machen, aber so kleine Späße sind ok, aber wenn sich die andere Person dann nicht gut fühlt oder andere mit reinzieht, dann ist es nicht mehr lustig und nicht mehr lustig.

Ja, ich könnte mir vorstellen, dass ich in der Zukunft Lehrer werde, weil ich sehr gerne mit Jugendlichen und Kindern arbeite.Ein Lehrer sollte sehr geduldig, höflich, nett, lustig, nicht streng und hilfsbereit sein.Ich hätte frechen und respektlosen Schülern drei Chancen gegeben. Bei der ersten Verwarnung hätte ich ihnen mehr Hausaufgaben gegeben, wenn sie dann immer noch nicht still sind, verlieren sie die zweite Chance und bekommen ein Minus.Bei der dritten Mahlzeit schicke ich den Störenfried zur Direktorin.Es ist nicht gut, sich auf Kosten anderer lustig zu machen, weil es den Betroffenen sehr schlecht gehen kann und man Gefühle verletzen kann.Es geht zu weit, wenn man z.B. die Familie oder die Herkunft beleidigt.

Ich könnte mir niemals vorstellen Lehrer zu werden. Ich würde auch wenn es verboten ist, die Kinder schlagen. Ich habe viel zu wenig Geduld und würde den dummen Kindern die dass nicht kapieren nicht helfen sondern durchfallen lassen. Oder wenn ich mal gute Laune habe dann würde ich ihn das vielleicht erklären aber so dass sie es nicht kapieren und natürlich würde ich die Jungs die Fußball spielen bevorzugen.

Ein guter Lehrer muss meiner Meinung nach sehr viel Geduld haben wenn ich in seiner Klasse bin!

Was würdest du als Lehrer machen wenn die Kinder so respektlos wären?

Ich würde sie schlagen, Aus dem Fenster werfen suspendieren, Sachen von ihnen in den Mülleimer werfen, Eltern anrufen und an schreien.

Was machst du wenn sich ein Kind über ein anderes lustig macht?

Wenn der Witz lustig ist dann lach ich mit.

Gibt es auch Grenzen mit dem Verhalten der Schüler?

Ja Z:B den Lehrer anschreien, den Lehrer zu beleidigen oder jemanden zu bedrohen oder zu töten.

Ich möchte keine Lehrerin sein, weil es so anstrengend mit den Kindern ist. Die Kinder sind manchmal ganz laut, aber wenn die Lehrer(in) ganz streng ist, bleiben sie still. Ich möchte keine Lehrerin sein, weil ich nicht jede Stunde kontrollieren möchte, ob die Antworten der Kinder richtig sind. Ja, ich weiß, es ist nicht so schlimm, aber ich habe keine Energie dafür. Ich weiß auch, dass ich nicht der Typ bin, der gut erklären kann. Ich bin nicht so professionell um Lehrerin zu sein. Mein Deutsch kann sehr schlecht sein und die Kinder verstehen mich nicht. Ich kann keine Lehrerin sein, weil ich manchmal in der Schule nicht aufpasse. Ich will keine Lehrerin sein, weil wenn die Kinder laut sind und du willst, dass sie ein bisschen leiser sind und du sagst: „Könnt ihr leiser sein?“ und sie hören dir manchmal nicht zu. Das sind die Gründe, warum ich keine Lehrerin sein möchte

Ich möchte keine Lehrerin sein, weil ich nicht so viele Kinder kontrollieren kann und weil ich nicht so eine laute Stimme habe, um ihnen zu sagen, dass sie leise sein sollen. Und außerdem hab ich viele Lehrer/innen in vielen Situationen gesehen, die – um ehrlich zu sein-  ganz schlimm waren. Also ich hab eigentlich keine Lust und wenn ich Lehrerin wäre, würde ich meine Familie nicht so oft sehen. Es ist so anstrengend, so viele Kinder auf einmal zu kontrollieren. Ich bin nicht so eine lustige Lehrerin, ich kann mich auch nicht kontrollieren, wenn es um ernste Sachen geht, weil ich bei solchen Sachen immer lachen muss. Es tut mir leid, aber ich hasse es, Lehrerin zu sein, es ist einfach sehr, sehr, sehr anstrengend.

Ich und Lehrer?

Ich möchte kein Lehrer sein, weil es anstrengend für mich sein wird.

Die Kinder werden nerven, sie werden ständig fragen, ob wir mit der Klasse rausgehen wollen. Als Anfänger kann man wegen der Kinder nicht so gut unterrichten. Die Kinder sind so anstrengend und man muss jedem Kind alles erklären, wenn es nicht zuhört, wenn es nicht aufpasst, wenn es sich nicht konzentriert. Ich möchte nicht Lehrer werden, weil man viel machen muss und das ist sehr anstrengend Ich möchte lieber eine Lehre bei den Wiener Linien machen. Ich würde nicht Lehrer werden, weil man als Lehrer sehr viel für die Kinder machen muss.

Ich möchte nicht Lehrer werden, weil es für mich viel zu anstrengend ist, wegen der Kinder, sie schreien und rennen durch die Klasse und beleidigen sich, sie respektieren den Lehrer nicht. Weil die Kinder heutzutage keinen Respekt haben vor den Älteren, das ist auch anstrengend, der Mann mit den Kindern muss respektvoll sein, aber die Kinder sind es nie, weil die Lehrer, die Kinder haben keine Verantwortung, wenn sie was machen, dann beschuldigen sie sich beide und man weiß nicht, wer es war.

Schularbeiten oder Tests korrigieren und es braucht Zeit und Geduld so etwas zu machen, Lehrer werden viel zu wenig bezahlt ich finde 3000 Euro netto, ich finde Lehrer sollten mehr bezahlt werden für Kinder weil es braucht viel Geduld nicht auszuflippen.

Ich möchte nicht einmal Lehrerin werden, weil ich glaube, dass es zu schwierig ist, mit den Kindern umzugehen, z.B. in der 5. bis 8. Klasse. Also ich meine jetzt nicht ganz alle Schüler/innen, sondern ich meine nur die Frechen, weil man die bei netteren Lehrern nicht kontrollieren kann. Ich glaube, dass Lehrerin sein ein guter Beruf wäre, aber ich glaube, dass ich nur mit 1-4 Klässlern zurechtkäme. Also die Volkschule kann man eher schneller was erklären wie sie sich benehmen können, aber die Mittelschule oder Gymnasium muss man einfach alles machen z.B. muss man zuerst mit dem Schüler alleine reden wenn es nicht gut geht dann die Eltern oder die Direktorin und so weiter. Also meiner Meinung nach ist die Volksschule viel ruhiger und ohne Stress, während die Mittelschule/ Gymnasium laut und anstrengend ist, ich denke auch, dass es für die Lehrer/innen, die jetzt in der Schule arbeiten, schwieriger ist.

Ich würde als Lehrerin erstens nicht so viele Hausaufgaben geben. Die Kinder

müssen leise sein, wenn ich reinkomme, sonst kriegen nur die schlechten Kinder 

bekommen nur die schlechten Kinder mehr Arbeitsblätter. Wenn sie das nicht machen, bekommen nur die schlimmen Kinder ein Buch zum Lesen und dann ein Plakat machen,

machen ein Plakat und stellen es der ganzen Klasse vor. Ich erkläre nur einmal oder höchstens zweimal. Wer nicht zuhört oder nicht verstanden hat, muss es ein anderes Kind erklären. 

Wer seine Hausaufgaben nicht macht, bekommt ein Minus,

Ich brauche die Hausaufgabe nicht zu verdoppeln. Wer in der Pause oder im Garten mobbt, stört und nervt, muss in der Pause oder im Garten schreiben. 

Für die Braven oder die, die zuhören, bereite ich ein tolles Programm vor wie z.B. Projekte, Plakate, Präsentationen… Ich frage die Kinder, ob sie Ideen für die nächste Stunde haben und was sie lernen wollen und was ihnen in der Stunde am besten gefallen hat und was nicht. 

Zu jedem Fest wie Halloween, Fasching, Weihnachten oder Ostern mache ich ein kleines Fest! 

Ich möchte nicht Lehrer werden, weil ich glaube, dass ich nicht immer pünktlich bin und nicht gut korrigieren kann.

Ich wäre vielleicht nicht so streng, aber das ist trotzdem nicht immer gut.

Das einzige was ich gut erklären könnte, wäre Mathe, aber alles andere nicht.

Ich glaube auch, dass ich für diesen Job nicht geduldig genug bin, weil ich nach 30 Minuten Warten etwas tun muss. Vielleicht liegt es aber auch an meinem Alter, weil ich in den letzten drei Jahren geduldiger geworden bin.

Ich denke, dass ich viele Dinge für diesen Job kann, aber nicht mehr.

Vielleicht sollte ich nicht Lehrer werden, es sei denn, ich ändere meine Meinung.

Ich möchte Lehrerin werden, weil das mein Traumberuf ist, seit ich in die Schule gegangen bin, ich möchte auch Lehrerin werden, weil ich es liebe, wenn die kleinen Volksschulkinder eine Frage haben und ich sie beantworten kann, ich möchte Lehrerin in einer Volksschule werden und nicht in einer Hauptschule oder in einem Gymnasium, weil ich finde, die sind einfach zu laut und auch sehr frech, es gibt auch nette Schüler/innen. Also ich habe nichts gegen die netten Schüler/innen, sie sind einfach ein Vorbild für alle anderen. Ich finde die Volksschule sehr toll weil die Kleinen sehr lieb sind und nicht so respektlos wie in der Hauptschule oder im Gymnasium. Ich würde eher 1-4 Volksschule unterrichten und 1. Klasse Mittelschule, aber 6-8 würde ich nie unterrichten, weil das klingt auch irgendwie sehr, sehr frech, also sehr frech.

Die Autor:innen sind Schüler:innen der 6. Schulstufe einer Wiener Mittelschule.