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Seien wir an dieser Stelle wieder einmal ein wenig ehrlich, liebe Lehrerkolleg*innen: Ein großer Teil unserer hoffnungsvollen Schüler*innen gehört der Spezies der Smartphone-Zombies an.

Positiv formuliert könnte man sagen, dass die Kinder und Jugendlichen „Digital Natives“ seien, die einfach die moderne Technologie mit einer Selbstverständlichkeit zu nutzen wissen, die uns Gruftnäheren nur sehr schwer zu eigen sein kann. Wir sind halt noch mit Münzfernsprechern, Postämtern, Pocketkameras, Kassettenrecordern und Bibliotheken aufgewachsen, nicht mit einem allzeit bereiten Minicomputer, der all dies und noch einiges mehr elegant zu ersetzen vermag.

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Gedanken über das System an sich.
Ein ganz normaler Dienstag, eine ganz normale Mathematikstunde in einer vierten Klasse. Dem Diktat des Lehrplans folgend, widme ich mich den Verhältnisgleichungen. Ich versuche das Wort Verhältnis anhand anderer Verhältnisse zu verdeutlichen, wie zum Beispiel des Torverhältnisses oder des Mischungsverhältnisses von Himbeersirup. Ein Blick in die Augen der Schüler*innen lässt mich erahnen, dass meine Botschaft angekommen ist.

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Er ist den Nachrichten des staatlichen Rundfunks in letzter Zeit öfter eine Meldung wert: der vermehrte Schüler*innenstrom aus den Volksschulen in die Allgemeinbildenden Höheren Schulen vulgo Gymnasien.

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Jasleen* erinnert mich stark an die Figur von Lisa von den Simpsons. Sie hat genau wie ihr Fernsehvergleich einen Bruder, der durch Streiche in der Schule auffällt. Sie interessiert sich genau wie ihr Fernsehdoppel für Kunst, Politik und andere gesellschaftliche Themen, spielt ein Instrument und ist eine überzeugte Vegetarierin.

Jeder kennt die Simpsons, die gelben, sympathischen Zeichentrickfiguren. In der einen oder anderen Folge sieht man eine Zukunftsaussicht: Lisa ist eine starke Politikerin oder eine innovative Wissenschaftlerin. Doch wie würde die Zukunft von Lisa ausschauen, wenn sie das österreichische Schulsystem durchlaufen würde? In Österreich bestimmt leider immer noch der Bildungsstand und das Einkommen der Eltern die Bildungschance des Kindes:

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Der Fall einer Wiener Mathematiklehrerin, die Schüler*innen systematisch erniedrigt, beleidigt und psychisch unter Druck gesetzt haben soll, schlägt seit einigen Tagen große Wellen. Das hätte er schon vor mindestens sechs Jahren tun sollen, denn die Vorwürfe reichen zumindest bis ins Jahr 2013 zurück. Sogar davor gab es schon Beschwerden und Versuche, etwas gegen das Verhalten der Lehrerin zu unternehmen.

Der Fall sollte zum Anlass genommen werden, ernsthaft über einige Grundsätze des Lehrer*innendaseins zu diskutieren:

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