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Unsere Schulen sind voller Sprachen. Diese Vielfalt ist aber dabei, zu verkümmern. Deshalb sollten neben Deutsch dringend auch Türkisch, BKS und Arabisch gefördert werden.

„Ozean – das ist alles, was hier blau ist.“ Ich deute mit einem Finger auf die Weltkarten neben der Tafel. „Ein sehr großes Meer.“ Am Stundenplan steht Geografie in einer ersten NMS-Klasse in Wien. Gerade hat mich der 11-jährige Adin gefragt was denn nun dieses Ozean sei. Ich muss wieder zurückspulen und bei der Wortschatzarbeit ansetzen – nicht nur für Adin, sondern für die meisten seiner Klassenkolleg*innen. Viele sprechen zuhause eine andere Sprache als Deutsch.

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In einer Wiener HTL kommt es zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen einem Lehrer und einem Schüler. Der Lehrer spuckt den Schüler an, Mitschüler*innen filmen die Szene und stellen sie ins Internet. Die Aufregung um diesen Zwischenfall ist groß, und das zurecht. Nun stehen die Konsequenzen für alle Beteiligten im Zentrum der Debatte. Entlassung, Suspendierung und Erziehungscamps werden von einzelnen Parteien gefordert.

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Seien wir an dieser Stelle wieder einmal ein wenig ehrlich, liebe Lehrerkolleg*innen: Ein großer Teil unserer hoffnungsvollen Schüler*innen gehört der Spezies der Smartphone-Zombies an.

Positiv formuliert könnte man sagen, dass die Kinder und Jugendlichen „Digital Natives“ seien, die einfach die moderne Technologie mit einer Selbstverständlichkeit zu nutzen wissen, die uns Gruftnäheren nur sehr schwer zu eigen sein kann. Wir sind halt noch mit Münzfernsprechern, Postämtern, Pocketkameras, Kassettenrecordern und Bibliotheken aufgewachsen, nicht mit einem allzeit bereiten Minicomputer, der all dies und noch einiges mehr elegant zu ersetzen vermag.

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Wer kennt nicht die stressigen, aber gleichzeitig auch schönen Gefühle und Situationen während der Weihnachtszeit? Fast schon magisch würde ich sagen!

Aber wie ist es für Andersgläubige in Österreich? Wie nehmen sie diese Zeit wahr? Und wie und was feiern sie überhaupt?

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Der Fall einer Wiener Mathematiklehrerin, die Schüler*innen systematisch erniedrigt, beleidigt und psychisch unter Druck gesetzt haben soll, schlägt seit einigen Tagen große Wellen. Das hätte er schon vor mindestens sechs Jahren tun sollen, denn die Vorwürfe reichen zumindest bis ins Jahr 2013 zurück. Sogar davor gab es schon Beschwerden und Versuche, etwas gegen das Verhalten der Lehrerin zu unternehmen.

Der Fall sollte zum Anlass genommen werden, ernsthaft über einige Grundsätze des Lehrer*innendaseins zu diskutieren:

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