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Manchmal ist Schule ätzend. Manchmal hat man als Lehrer*in das Gefühl, dass sich nichts bewegt. Für mich sind solche Nichts-geht-mehr-Tage zwar selten, weil ich meinen Beruf einfach mag, die Kinder einfach mag. Dennoch: viele Tage sind Plateau-Tage, nicht fabelhaft, aber auch nicht so, dass man sich am liebsten eine Burnout-Diagnose stellen lassen möchte.

Ein Schultag im Zeitraffer

Und manchmal fliegt man einfach. Zum Beispiel an Tagen wie diesen. 7. Schulstufe, NMS Stadtrand Wien.

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Ich unterrichte an einer Neuen Mittelschule in Wien. Eine Schule, in der Kinder mit den unterschiedlichsten Muttersprachen sitzen. Eine Schule, in der angeblich hauptsächlich unaufmerksame, schwierige und teilweise gewalttätige Kinder sitzen. Eine Schule, in der alle gehört und gesehen werden wollen, und gleichzeitig manche keinen Raum dafür lassen. Dort habe ich vor kurzem eine Unterrichtseinheit komplett auf Gebärdensprache gehalten. Nicht nur habe ich ausschließlich mit Gesten kommuniziert, auch die Kinder gestikulierten und gaben alle ihre Antworten, ohne ein Wort laut auszusprechen. Kinder, die bis vor kurzem nicht mal wussten, dass Gebärdensprache existiert, saßen mit völliger Konzentration und Aufmerksamkeit im Klassenzimmer.

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Es ist Dienstag früh.  Um 07:40 Uhr betrete ich die NMS.  „Guten Morgen, guten Morgen, guten Morgen…“ summt es von allen Seiten. Die Schüler*innen warten darauf ins Schulgebäude zu dürfen.  Mit einem Lächeln begrüße ich sie und husche noch schnell bei der Türe rein, bevor das große Drängeln um 07:45 auf den Stiegen beginnt.

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„Und das tust du dir wirklich an?“ – ist die meistgestellte Frage, die ich höre, wenn ich von meiner Arbeit an einer Neuen Mittelschule (NMS) in Wien Simmering erzähle.

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